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Was die Revenue Cloud ist

Die Plattform in klaren Worten: das Cockpit, Ihre Storefront, Ihr Tenant und die Studios.

Sie haben einen Login bekommen und gehört, das sei „das neue Shopsystem". Das stimmt, und es ist trotzdem nur die halbe Wahrheit. Diese Seite ist die Orientierung, bevor daraus Bildschirme werden, auf denen Sie klicken.

Was die Plattform ablöst

Die Revenue Cloud ist eine B2B-Commerce-Plattform, die als Software-as-a-Service läuft. Auf Ihren Servern wird nichts installiert, und Sie führen kein Update-Projekt zweimal im Jahr: revenexx betreibt die Plattform, Sie betreiben darauf Ihr Geschäft.

Für einen typischen Händler oder Hersteller aus dem Mittelstand übernimmt sie Arbeit, die heute an zu vielen Stellen liegt:

Was Sie heute tunWo es heute liegtWo es hier liegt
Produktbeschreibungen und technische MerkmaleERP-Kurztexte, Lieferanten-Excel, ein NetzlaufwerkDer Katalog, ein vollwertiges PIM
Kundenspezifische PreiseERP-Konditionen plus eine Tabelle, die der Innendienst pflegtPreislisten
„Welcher Kunde darf welches Sortiment sehen"In den KöpfenSegmente und Preislisten
Bestellungen per Telefon, Fax und E-MailVon Hand ins ERP getipptBestellungen, die der Käufer selbst aufgibt
Die Beschaffungssysteme Ihrer KundenEin PDF-Katalog, einmal im Jahr per MailPunchout
Der Shop selbstEin Agenturprojekt, das niemand anfassen willDie Storefront, die Sie selbst pflegen

Ihr ERP löst sie nicht ab. Das ERP bleibt das System, dem Bestand, Rechnungen, Kreditmanagement und Hauptbuch gehören. Die Revenue Cloud sitzt davor und ist damit verbunden. Welches System welches Feld besitzt, ist eine der ersten echten Entscheidungen im Projekt; siehe Das führende System festlegen.

Die drei Oberflächen

In der ersten Woche werden drei Dinge verwechselt, weil alle drei „das System" sind.

Das Cockpit ist Ihr Arbeitsplatz. Es ist die Administrationsoberfläche unter app.revenexx.com, und es ist das, was dieses Help Center vor allem beschreibt. Ihre Kollegen aus Produktmanagement, Innendienst und Marketing melden sich hier an, um Produkte, Preise, Kunden und Bestellungen zu pflegen. Käufer sehen es nie.

Die Storefront ist das, was Ihre Kunden sehen. Eine eigene, öffentliche Website mit Ihrer Domain und Ihrem Auftritt, die ihre Produkte, Preise und Bestände aus denselben Daten liest, die das Cockpit bearbeitet. Sie können mehrere betreiben: ein öffentlicher Shop, ein Ersatzteilportal und ein geschlossenes Kundenportal sind drei Storefronts auf einem Datenbestand. Siehe Wie Storefronts funktionieren.

Die Console ist die Betriebsschicht darunter. Sie ist keine zweite Anwendung, in die Sie sich einloggen. Sie stellt Ihren Tenant bereit, führt das Register der installierten Apps und verwaltet Ihr Abonnement. Sie begegnet Ihnen über den Bereich Einstellungen im Cockpit (Team, Domains, Abrechnung, API-Keys) und über das App Studio.

Faustregel. Könnte ein Käufer es sehen, ist es die Storefront. Bearbeiten Sie es, ist es das Cockpit. Geht es um Ihren Vertrag, Ihre Teammitglieder oder darum, welche Apps Sie haben, ist es die Console, die in den Einstellungen des Cockpits durchscheint.

Ihr Tenant

Alles, was Sie tun, passiert innerhalb eines Tenants. Ein Tenant ist ein Unternehmen: Ihres. Er hat eine unveränderliche Kennung, einen kleingeschriebenen Slug wie max-mueller-gmbh, der Sie durch jeden Teil der Plattform begleitet.

Das ist wichtiger, als es klingt. Ihr Tenant ist die Grenze Ihrer Daten: Ihre Produkte, Ihre Preise, Ihre Kunden, Ihre Bestellungen. Die Plattform setzt diese Grenze in der Datenbank selbst durch statt im Anwendungscode. Keine App, auch keine schlecht geschriebene, kann darüber hinweg lesen. Ihre Daten bleiben in Deutschland, auf deutsch gehosteter Infrastruktur, weshalb das DSGVO-Gespräch mit Ihrem Datenschutzbeauftragten kurz ausfällt.

Innerhalb Ihres Tenants können Sie mehrere Märkte haben. Ein Markt ist ein eigener Geschäftskontext: Deutschland und Österreich, eine B2C-Zweitmarke, ein zweiter Vertriebskanal. Märkte tragen ihre eigenen Währungen, Sprachen und Steuerregeln und teilen sich einen Produktkatalog. Legen Sie Märkte an, bevor Sie Preise anlegen; siehe Sprachen und Märkte.

Die sechs Studios

Das Cockpit ist in sechs Studios aufgeteilt, und dieses Help Center ebenso. Wer die sechs Namen kennt, hat das meiste Navigationsproblem gelöst:

StudioWas Sie dort tun
Commerce StudioProdukte, Preise, Kunden, Bestellungen. Hier verbringen Sie die meiste Zeit.
Experience StudioDie Storefronts, die Käufer sehen: Seiten, Medien, Domains, Transaktionsmails.
Integration StudioERP, PIM und CRM anbinden, die Sie schon betreiben. Workflows, Importe, Webhooks.
Analytics StudioUmsatz, Bestellungen, Produkte und Kunden als Zahlen, plus eigene Dashboards.
AI StudioModellgestützte Hilfe: Content-Anreicherung, Assistenten, Agenten.
App StudioWelche Apps Ihre Plattform bilden, und was jede davon darf.

Jedes hat hier eine Seite, die sagt, wofür es da ist und welche Teile des Handbuchs es beschreiben; Einstieg unter Produkthilfe. Zwei davon, Analytics Studio und AI Studio, sind noch nicht auf Ihrem Tenant verfügbar; Die Studios verstehen sagt, was Sie in der Zwischenzeit nutzen.

Apps, und warum das Cockpit bei jedem Kunden anders aussieht

Die Revenue Cloud ist kein monolithisches Programm. Sie besteht aus Apps: Products, Prices, Customers, Orders, Inventories, Payments, Shipping, Markets und so weiter, die in Ihren Tenant installiert werden. Jede App bringt ihre eigenen Bildschirme, ihre eigenen Daten und ihre eigenen Einstellungen mit, und die Navigation des Cockpits setzt sich aus dem zusammen, was installiert ist.

Die praktische Folge: Ein Screenshot von einem anderen Kunden oder aus einer Vertriebsdemo kann einen Menüpunkt zeigen, den Sie nicht haben. Das ist kein Fehler und keine fehlende Berechtigung. Es ist eine App, die Sie nicht installiert haben. Welche Apps Sie standardmäßig bekommen, hängt von Ihrem Paket ab. Siehe Apps und der Marketplace.

Das ist eine Migration, kein Schalter. Die Plattform ist am ersten Tag bereit; Ihre Daten sind es nicht. Fast der gesamte Aufwand eines ersten Projekts steckt darin, Produktdaten zu strukturieren, Preise richtig zu modellieren und die ERP-Anbindung sauber zu bekommen. Planen Sie dafür, nicht für die Software.

Was Sie damit anfangen

Sie müssen die sechs Studios noch nicht alle verstehen. Drei Dinge reichen: Sie arbeiten im Cockpit, Ihre Käufer nutzen die Storefront, und alles liegt in Ihrem Tenant. Die nächste Seite macht daraus etwas, mit dem Sie navigieren können.

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