Die Importdatei vorbereiten
Die meisten Importe scheitern hier, nicht beim Hochladen. Eine Stunde an der Datei spart einen Tag Zeilenkorrektur.
Der Import liest eine CSV-Datei mit der Spalte sku als Schlüssel. Eine Zeile,
deren SKU es bereits gibt, aktualisiert dieses Produkt; eine Zeile mit neuer SKU
legt eines an. Alles Weitere in diesem Artikel folgt aus dieser einen Regel: Die
Datei muss die Codes tragen, die der Katalog verwendet, in den Spalten, die der
Import erwartet, mit den SKUs, die Ihr ERP kennt.
Mit einem Export beginnen
Legen Sie ein Produkt von Hand an (Ein Produkt anlegen) und wählen Sie dann Export unter PIM › Produkte. Sie haben jetzt eine CSV-Datei mit genau den richtigen Spalten in genau der richtigen Reihenfolge und mit einer korrekten Zeile als Vorlage.
Bauen Sie Ihren Import darauf auf. Schreiben Sie die Kopfzeile nicht aus dem Gedächtnis.
Spaltenregeln
Eine Spalte je Attribut, benannt nach dem Attribut-Code: thread_size, nie
die Bezeichnung „Gewindegröße“ oder „Thread size“. Dann, je nach Attribut:
| Attribut | Spalten | Wert |
|---|---|---|
| Einfach | weight | Der Wert |
| Lokalisierbar | Eine je Sprache: description-de_DE, description-en_GB | Der Text in dieser Sprache |
| Kanalabhängig | Eine je Kanal: name-web, name-punchout | Der Wert für diesen Kanal |
| Lokalisierbar und kanalabhängig | Eine je Kombination: name-web-de_DE | |
| Auswahl | material | Der Optionscode: v4a, nie „Edelstahl V4A“ |
| Maß | Meist zwei: weight und weight-unit, oder eine kombinierte Spalte | Wert und Einheit; prüfen Sie, was der Export erzeugt hat |
| Referenz | manufacturer | Der Datensatzcode |
| Mehrfachauswahl, mehrwertig | Eine Spalte | Werte mit Trennzeichen, meist Komma; prüfen Sie Ihren Export |
Auswahlwerte als Bezeichnung statt als Optionscode sind die häufigste einzelne Ursache abgelehnter Zeilen.
Die Bezeichner
| Spalte | Bedeutung |
|---|---|
sku | Der Produktbezeichner. Vorhandene SKU = aktualisieren, neue SKU = anlegen. |
family | Der Familiencode. Beim Anlegen Pflicht. |
parent | Bei Varianten: die SKU des Produktmodells. |
categories | Kategoriecodes, durch Komma getrennt. |
enabled | 1 / 0. |
Zeichenkodierung und Format
- UTF-8. Der Standard-CSV-Export von Excel unter Windows ist oft kein UTF-8,
und genau das macht aus
GrößeeinGröße. Speichern Sie ausdrücklich als CSV UTF-8. - Dezimaltrennzeichen. Prüfen Sie, ob Ihre Datei
.oder,verwendet und ob das zu dem passt, was der Import erwartet.10,5, als Tausendertrennzeichen gelesen, wird zu105. - Führende Nullen. Excel verschluckt sie. Aus der SKU
0041711wird41711. Formatieren Sie die Spalte als Text, bevor Sie etwas eintippen, sonst findet Ihr Import keine Treffer. - Zeilenumbrüche innerhalb von Feldern müssen korrekt in Anführungszeichen stehen. Lange Beschreibungen mit Absätzen sind die Stelle, an der das schiefgeht.
Mit 10 Zeilen testen
Immer. Nehmen Sie zehn repräsentative Zeilen, darunter Ihr sperrigstes Produkt und eine Variante, und importieren Sie zuerst die.
Prüfen Sie das Ergebnis im Cockpit:
- Sind die Werte in den richtigen Feldern gelandet?
- Wurden Auswahlwerte zu Optionen aufgelöst, oder kamen sie leer an?
- Sind die Umlaute intakt?
- Stimmen die Zahlen, mit der richtigen Einheit?
- Steht die Vollständigkeit dort, wo Sie sie erwartet haben?
Erst dann lassen Sie die ganze Datei laufen.
Checkliste vor dem Start
- Datei ist UTF-8
- Kopfzeile verwendet Attribut-Codes
- Lokalisierbare und kanalabhängige Spalten tragen das richtige Suffix
- Auswahlwerte sind Optionscodes
- Referenzwerte sind Datensatzcodes
- SKUs passen zum ERP, führende Nullen intakt
- Dezimaltrennzeichen stimmt
- Testimport mit zehn Zeilen Feld für Feld geprüft