Ihre Kundenstruktur entwerfen

Selbstregistrierung

Unternehmen ein Konto beantragen lassen und entscheiden, wer eines bekommt.

Mit der Selbstregistrierung legt ein Besucher aus dem Shop heraus ein Konto an. Im B2B passiert das nie automatisch: Ein Konto trägt Händlerpreise, und nicht jeder, der ein Formular ausfüllt, soll sie bekommen.

Bevor Sie beginnen: Entscheiden Sie, wer Ihre Preise überhaupt sehen darf. Lautet die Antwort „nur Unternehmen, die wir geprüft haben“, stellen Sie die Registrierung vor dem Go-live auf Freigabe um, nicht erst, wenn sich der erste Wettbewerber angemeldet hat.

Warum eine B2B-Registrierung ein Antrag ist

Ein Verbrauchershop behandelt die Registrierung als Bequemlichkeit: Ein Konto merkt sich die Adresse fürs nächste Mal, und dahinter gibt es nichts, das man schützen müsste. Die Preise sind öffentlich.

B2B-Preise sind es nicht. Ein registriertes Konto sieht den Händlerpreis, den Staffelpreis, womöglich den Vertragspreis. Wer das an jeden mit einer E-Mail-Adresse herausgibt, erlebt Folgendes:

  • Ihre Wettbewerber haben Ihre Preisliste bis zur Mittagspause
  • Verbraucher bestellen Ware, die eine gewerbliche Qualifikation voraussetzt
  • eine Privatadresse landet auf einem Konto mit net_30

Die B2B-Fassung der Registrierung ist deshalb ein Antrag: Der Besucher fragt an, und jemand in Ihrem Unternehmen sagt Ja oder Nein. Einkäufer rechnen damit. Womit sie nicht rechnen, ist eine Woche Funkstille.

Die Einstellungen

Alle liegen in den Einstellungen der App Kunden.

EinstellungWas sie entscheidet
B2B-Selbstregistrierung zulassenOb ein Besucher sich registrieren und eine neue Organisation gründen darf
B2C-Selbstregistrierung zulassenOb ein Besucher sich als eigenständige Person ohne Unternehmen registrieren darf
Umgang mit neuen RegistrierungenSofort aktiv oder Freigabe erforderlich
Standardrolle für KontakteDie Rolle, die eine selbst registrierte Person bekommt. Der Gründer eines neuen Unternehmens wird weiterhin dessen Administrator; das hier bekommen alle anderen.
USt-IdNr. für Organisationen verlangenLehnt ein Unternehmen ab, das ohne USt-IdNr. gegründet wird
Prüfung der USt-IdNr.Aus, Nur Format oder Format + VIES-Abfrage
Diese Adressen über Anträge benachrichtigenWer erfährt, dass ein Antrag eingereicht oder entschieden wurde
Dem Antragsteller den Grund der Ablehnung nennenOb der Ablehnungsgrund Ihr Haus verlässt
Anträge automatisch ablehnen nach (Tagen)Schließt Anträge, über die niemand entschieden hat. 0 = nie

So richten Sie es ein

  1. Öffnen Sie die Einstellungen der App Kunden.
  2. Schalten Sie B2B-Selbstregistrierung zulassen ein und B2C-Selbstregistrierung zulassen aus, es sei denn, Sie verkaufen an Verbraucher.
  3. Stellen Sie Umgang mit neuen Registrierungen auf Freigabe erforderlich.
  4. Setzen Sie die Standardrolle für Kontakte. buyer ist die übliche Wahl; requester, wenn neue Personen erst von ihrem eigenen Unternehmen freigegeben werden sollen.
  5. Schalten Sie USt-IdNr. für Organisationen verlangen ein, wenn Sie nur an Gewerbekunden verkaufen.
  6. Stellen Sie Prüfung der USt-IdNr. mindestens auf Nur Format.
  7. Tragen Sie echte Adressen in Diese Adressen über Anträge benachrichtigen ein.
  8. Entscheiden Sie Anträge automatisch ablehnen nach (Tagen). 30 Tage sind ein vertretbarer Wert; 0, wenn Ihnen ein liegengebliebener Antrag lieber ist als einer, der sich von selbst schließt.
Leere Benachrichtigungsempfänger heißt: Niemand erfährt davon. Der Antrag landet in der Warteschlange und wartet dort, bis jemand auf die Idee kommt nachzusehen. Wenn Sie auf dieser Seite nur eine Sache konfigurieren, dann diese.

Was „ausstehend“ bedeutet

Im Freigabemodus legt eine Registrierung alles an und lässt nichts davon nutzbar:

AusstehendNach Freigabe
registration_statuspendingapproved
status des Kontaktsinvitedactive
AnmeldungExistiert, deaktiviertAktiviert
Das gegründete Unternehmenblockedactive

Das Login-Konto wird sofort angelegt und deaktiviert, statt erst bei der Freigabe zu entstehen. Deshalb funktioniert das eigene Passwort des Antragstellers in der Sekunde, in der Sie freigeben: Sie halten es nie in der Hand, und die Freigabe kann nicht an einer E-Mail-Adresse scheitern, die inzwischen vergeben wurde.

Ein Antragsteller, der sich anzumelden versucht, bekommt eine konkrete Antwort („Wir prüfen Ihren Antrag“) statt „Falsches Passwort“. Ob er bei einer Ablehnung auch den Grund erfährt, steuert die Einstellung Dem Antragsteller den Grund der Ablehnung nennen. Das ist eine rechtliche Entscheidung. Treffen Sie sie hier, bevor jemand die Ablehnungsmail formuliert.

Prüfung der USt-IdNr.

  • Aus speichert, was eingegeben wird.
  • Nur Format prüft das Länderpräfix und das nationale Muster. Diese Prüfung verlässt Ihr Haus nie.
  • Format + VIES-Abfrage fragt zusätzlich den EU-Dienst VIES, ob die Nummer registriert ist.

VIES lehnt nur ein eindeutiges „nicht registriert“ ab. Ist der Dienst nicht erreichbar, und Ausfälle einzelner Mitgliedstaaten stehen in seinem eigenen Vertrag, wird die Registrierung nicht abgelehnt. Ein Ausfall in Brüssel soll Ihren Shop in Bochum nicht schließen.

Die Nummer wird genau so gespeichert, wie sie eingegeben wurde. Sie wird nicht stillschweigend normalisiert, denn der Kunde muss sie auf seiner Rechnung wiedererkennen.

Was Sie prüfen

  • Registrieren Sie sich einmal selbst, aus der Storefront, mit einer Testadresse.
  • Der neue Kontakt erscheint unter CRM › Kontakte in der Warteschlange Wartet auf Freigabe, mit einem orangefarbenen Hinweis auf seiner Seite.
  • Die Benachrichtigung erreicht die Adressen, die Sie konfiguriert haben.
  • Versuchen Sie, sich als Antragsteller anzumelden: Die Anmeldung soll mit einem Hinweis auf den Antrag abgelehnt werden, nicht mit einem Passwortfehler.

Weiter